Presse

Aktuelle Presseberichte

Verbund von Protestanten in Krefeld

 

Krefeld · Die Evangelische Allianz Krefeld hat einen neuen Vorstand. Die Planungen für 2026 stehen bereits. Losgeht es mit der Allianz-Gebetswoche im Januar. 18.11.2025 , 06:00 Uhr
Eine Minute Lesezeit. Lesen Sie den ganzen Artikel hier:
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Ein Signal für Offenheit und Vielfalt

 

Die Evangelische Allianz Krefeld begrüßt den neuen Vorstand und erläutert den diesjährigen Wallgang. Lesen Sie den ganzen Artikel hier:
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Antisemitische Vorfälle in Langenau & weitere Themen

 

Staatsanwaltschaft: 41 Strafanzeigen – Vier Fälle als antisemitisch gewertet.
Stuttgart/Langenau (IDEA) – In Langenau bei Ulm sind seit Beginn der antisemitischen Vorgänge im
Oktober 2023 insgesamt 41 Vorfälle zur Anzeige gebracht worden. Lesen Sie den ganzen Artikel hier:
zum IDEA Bericht

Aufruf zu Zuversicht und Handeln in schwierigen Zeiten

 

Siebter Wallgang unter dem Motto „Glaube findet statt“. Lesen Sie den ganzen Artikel hier:
zum Bericht der WZ

Eine kleine Pilgerreise durch Krefeld

 

Christlichen Glauben sichtbar machen – darum geht es bei der Aktion von Evangelischer Allianz und
Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Krefeld und Meerbusch. Rund 200 Gläubige beteiligten sich am Samstag
an der diesjährigen Ausgabe und zeigten damit: Zu Gott führen viele Wege. Lesen Sie den ganzen Artikel hier:
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Der siebte Krefelder Wallgang

 

Am kommenden Samstag steht der 7. Krefelder Wallgang an. Dr. U. Horn, R. Moll und J. Hofer reden über die Ziele des diesjährigen Wallganges und erläutern die ökumenische Zusammenarbeit.
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Vergangene Presseberichte

Wallgang 2020 – ideaSpektrum berichtet 

 

In ihrerer aktuellen Ausgabe berichtet das evangelische Nachrichtenmagazin über unseren Wallgang im August. Lesen Sie den ganzen Artikel hier:
wallgang-idea

6. Wallgang am 24. August in neuem Format!

 

Lesen Sie den ganzen Artikel hier:
zum Bericht des Oppumer Blattes

Die RP Krefeld berichtet über den Wallgang

Auch die Krefelder Stadtpost der Rheinischen Post berichtete über unseren Wallgang in ihrer Ausgabe vom 31. August 2020. Lesen Sie diesen Artikel hier: wallgang-rp

Wir vom Gebetshaus

Die Brüdergemeinde Krefeld berichtet in der Weihnachtsausgabe ihrer Gemeindezeitung „Hoffnung“ über das Gebetshaus. Lesen Sie den vollständigen Artikel hier:
gebetshaus-hoffnung-05

Starke Kundgebung gegen Judenhass

Bericht der Rheinischen Post zur Mahnwache vom 24.10.2019
Bericht lesen

Krefelder setzen Zeichen gegen Antisemitismus

Bericht der Westdeutschen Zeitung zur Mahnwache vom 24.10.2019

Christen beten 30 Jahre nach der Wiedervereinigung 

 

100 Teilnehmer erinnern am Tag der Deutschen Einheit in der Innenstadt an die friedlichen Proteste von damals.

Von Chrismie Fehrmann Mitte. WZ, Ausgabe vom 5.10.2019 / Seite 23.

Es sind bewegende Momente, abends, am Tag der Deutschen Einheit. Als sich rund 100 Menschen mit brennenden Kerzen vom Rathaus in Richtung Dionysiuskirche aufmachen, beginnen die Glocken des großen Gotteshauses zu läuten. Kurz zuvor hatte der Regen aufgehört. Die Menschen haben die Lichter in Gläsern oder Ampeln befestigt und schützen sie so vor dem Wind. Ulrich Freischlad von der Evangelischen Allianz Krefeld erinnert an das Zitat von Volkskammerpräsident Horst Sindermann von vor dreißig Jahren: „Wir waren auf alles vorbereitet, aber nicht auf Kerzen und Gebete.“ An diesem Gedenk-Abend in Krefeld wird dies nachempfunden.

Unter den Teilnehmern sind auch Gäste der Baptistengemeinde aus Krefelds Partnerstadt Uljanowsk. Priester Viacheslav Zhuravlev sagt: „Es ist ein besonderer Tag. Wir danken Gott, dass die Vereinigung Deutschlands so friedlich verlaufen ist, denn Gott ruft zum Frieden auf. Wir haben vor dreißig Jahren versucht, das Geschehen in den Nachrichten zu verfolgen.“ Ilse Karunaratna hat die schwierigen Verhältnisse der DDR-Bürger hautnah miterlebt. „Hier in Krefeld kannte ich eine Frau, die aus der DDR stammte und an Krebs erkrankt war. Ihre Mutter hatte große Schwierigkeiten, eine Ausreise in die Bundesrepublik zu bekommen, um ihre Tochter besuchen zu können. Beide hatten große Angst, sich nicht mehr wiederzusehen“, berichtet sie. „Ich habe vor einiger Zeit die Nikolaikirche in Leipzig besucht, die eine bedeutende Rolle während der friedlichen Revolution und schon in der Zeit der Montagsdemonstrationen spielte.“ Es sei gut, dass sich jetzt die Christen aller Gemeinden zum Gedenktag finden, erklärt sie weiter.

Ute Schreiber berichtet, dass sie 1959 über das Notaufnahmelager Marienfelde in Berlin nach Krefeld gekommen sei. „Mir ist die Einheit immer schon ein großes Anliegen gewesen. Ich habe Repressalien erlebt.“ Heidi Titt erklärt: „Ich möchte Gott heute die Ehre geben, dass dreißig Jahre Frieden ist. Ich habe damals viel gebetet.“ Klaus-Jürgen Pütz sagt: „Auch ich möchte Gott für das Wunder danken, dass es unblutig zur Wiedervereinigung kam. Ich möchte heute danken, in einer Zeit, wo die Menschen nicht mehr so tief an Gott glauben.“

Zeitzeuge berichtet über den Besuch bei seinem Brieffreund

In der Dionysiuskirche berichtet Klaus-Norbert Kremers von der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen von seinen Eindrücken als Zeitzeuge, als er bei seinem Brieffreund in Ost-Berlin eingeladen war: „Ich war dort zum 40. Jahrestag der DDR am 7. Oktober und nicht darauf gefasst, dass ein Panzer unter meinem Fenster stehen würde, dort positioniert um, wenn es politisch eng würde, zu zeigen, wer hier das Sagen hat.“ Einige Tage zuvor habe er an der Gethsemanekirche den Protest mit Kerzen und Gebeten miterlebt, ohne dass Polizei oder Stasi etwas dagegen unternahmen. „Als ich dann wieder westdeutschen Boden betreten hatte, hörte ich Berliner, denen ein Tagesvisum verweigert wurde schreien: ,Wir wollen rein`. Welcher Kontrast zu dem ,Wir wollen raus` der Bürger nur wenige Meter entfernt. Da wurde mir klar, das konnte nicht mehr lange gut gehen. Keine fünf Wochen später fiel die Mauer.“

Die Gläubigen brechen danach auf über Rhein- und Hochstraße zur Alten Kirche; sie wollen „in der Stadt gesehen werden“. Dort zelebriert Pfarrer Manfred Bautz eine Andacht zu einem Bibelwort, das auch schon in der Nikolaikirche Gehör fand: „Einer trage des anderen Last so werdet Ihr das Gesetz Christi erfüllen.“

»Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Krefeld und die Evangelische Allianz Krefeld haben nach dem Gang „Jesus to go“ über die vier Wälle, nun zur zweiten Veranstaltung innerhalb kurzer Zeit geladen. Jedes Mal sollen Christen aller Glaubensrichtungen gemeinsamen in Krefeld unterwegs sein. Oberbürgermeister Frank Meyer war Schirmherr der jüngsten Veranstaltung zum Tag der Deutschen Einheit.

„Gott sei Dank“ in Krefeld, am 3. Oktober 2019

30 Jahre Wunder der Freiheit und Einheit

„Deutschland hat das große Wunder der Einheit und Freiheit 1989 erlebt. Gott hat damals Großes getan und wir erwarten es auch in Zukunft. Gebet fördern, die Einheit in der Unterschiedlichkeit leben, die Erinnerungskultur an das Wunder der Freiheit und Einheit wachhalten und einen neuen geistlichen Aufbruch für unser Land erbeten ist unsere Vision.“
Quelle: www.3-oktober.de.

Krefeld ist diesem bundesweiten Aufruf gefolgt. Gemeinsam haben die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen und die Ev. Allianz Krefeld aufgerufen zu einem besonderen Gottesdienst mit Gebet und Kerzen. Etwa 100 Christen haben sich um 18 Uhr vor dem Rathaus getroffen. Nach einem ermutigenden Grußwort der Bürgermeisterin Gisela Klaer gingen wir zur Dionysiuskirche und zogen unter Glockengeläut dort ein. Klaus-Norbert Kremers erzählte als Zeitzeuge, wie er vor 30 Jahren die beginnenden 40-Jahr-Feiern in Berlin und den beginnenden Umsturz erlebt hat.

Dann erscholl aus 100 Kehlen „Großer Gott wir loben dich“. Über die Fußgängerzone gingen wir mit brennenden Kerzen weiter zur Alten Kirche. Auch dort läuteten die Glocken. Pfarrer Manfred Bautz erläuterte die Bibelworte: „Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.“ (Galater 6,2) und „Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und lasst euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auflegen!“ (Galater 5,1) Sein Kerngedanke: Freiheit vom Zwang und Freiheit zum Dienen. Mit dem Lied „Vertraut den neuen Wegen“und einem Gebet haben wir unseren Dank-Gottesdienst beendet.

Ulrich Freischlad – Fotos: Annette Freischlad

Besuch von Jürgen Steinmetz (IHK)

Am 29.04.2019 besuchte Jürgen Steinmetz, Hauptgeschäftsführer der IHK Mittlerer Niederrhein, das Gebetshaus. Er bedankte sich für unsere Bereitschaft, die Aktivitäten der IHK im Gebet zu unterstützen. Er wird uns entsprechende Informationen zukommen lassen und weiter Kontakt zum Gebetshaus halten.

V. l. n. r.: Gerd Goldmann, Jürgen Steinmetz, Ulrich Freischlad, Andreas Koblischke

Bundespolitiker unterstützen Gebetshaus

RP Krefeld. Die vier Krefelder Bundestagsabgeordneten waren zu Gast im Gebetshaus auf der Breite Straße. In angeregtem Gespräch erfuhren sie, was die Initiatoren planen. Diese wollen den Glauben stärken und beten gemeinsam für die Stadt. Von Sven Schalljo.

Die Abgeordneten Ansgar Heveling, Otto Fricke, Kerstin Radomski und Ulle Schauws im Gespräch mit Thomas Horn und Thilo Forkel vom Gebetshaus. Foto: Ulrich Freischlad.

Gebet wird heutzutage zumeist als etwas zutiefst privates und persönliches empfunden. Entsprechend ungewöhnlich ist die Herangehensweise, die die Initiatoren des Gebetshauses auf der Breite Straße an ihren Glauben wählen. „Jesus war auch ein zutiefst öffentlicher Mensch. Wenn wir gemeinsam und in gewisser Weise öffentlich beten, folgen wir seinem Beispiel nach“, sagt Thilo Forkel zum Ansatz der Initiatoren des Hauses.

Diese wollen das Gebet wieder mehr in den Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens rücken und Menschen, die abseits von Konfessionen und Kirchen zunächst einmal Spiritualität und Gott suchen, ein zu Hause bieten, ohne dabei aber in Konkurrenz zu den Kirchen zu treten. Auch die Gebete sollen sich dabei eher um das Gemeinwohl, um die Stadt und ihre Vertreter, drehen und für eine bessere Gemeinschaft bitten. Ob für eine florierende Wirtschaft, weniger Kriminalität oder die Vertreter der Stadt, die Themen sind vielfältig.

Darüber sprachen sie gestern mit den vier Bundestagsabgeordneten aus Krefeld, um ihrem Anliegen weitere Bekanntheit zu verleihen. Otto Fricke (FDP), Ursula Schauws (Grüne), Kerstin Radomski und Ansgar Heveling (beide CDU) fanden sich zu einem angeregten Gespräch über das Thema ein. „Wir sind stolz, dass tatsächlich alle vier Abgeordneten Zeit hatten und wir es geschafft haben, sie hier zusammen zu bringen“, sagte Gerd Goldmann vom Gebetskreis. Die Absicht dahinter ist, dem Anliegen zu Bekanntheit zu verhelfen und „eine Brücke in die Hauptstadt zu schlagen“, wie es die Veranstalter ausdrückten.

 

Die Abgeordneten hatten ihrerseits viele Fragen. So interessierte sich Schauws dafür, wie im Gebetshaus mit Menschen umgegangen werde, die zwar eine Spiritualität, aber keinen expliziten Glauben empfänden. „Diesen Menschen wollen wir ein Angebot machen, ihnen einen Weg zu einem Glauben auch jenseits der Kirchen bieten“, erwiderte Goldmann.

Heveling interessierte sich für das Altersspektrum der Betenden. Thomas Horn erwiderte „Derzeit sind wir zwischen Mitte 40 und Mitte 70. Wir suchen aber aktiv auch nach jüngeren Menschen. Wir wollen Menschen im Glauben zusammenführen und auch jungen Menschen Angebote machen.“ Doch was sollen die Abgeordneten für den Verein bewegen? „Wir wollen vor allem zeigen, dass die öffentliche Wahrnehmung, dass der Mensch seinen Wert über die Teilnahme am Gemeinwesen erhält, falsch ist. Wir alle sind Geschöpfe Gottes. Egal, ob ungeborenes Leben oder alte Menschen, jeder hat den gleichen Wert, die gleiche Würde. Von Gott gegeben“, sagte Ulrich Freischlad und fuhr fort „Wir wollen unseren Vertretern zeigen, dass es auch heute noch Menschen gibt, die anders denken, die gläubig sind und ein entsprechendes Wertesystem haben. Oft entsteht der Eindruck, dass dies in der Politik etwas vergessen wird. Dem wollen wir gern entgegen wirken. Und wir sind überzeugt, es sind weit mehr Menschen, als gemeinhin gedacht wird, die so denken.“ In der weiteren Folge wollen die Organisatoren auch die Landtagsabgeordneten Krefelds einladen. Danach planen sie, sich auch an Vertreter aus Wirtschaft und Sport zu wenden, um möglichst viele Menschen zu erreichen und eine breite Basis zu finden, um dann gemeinsam im Gebet etwas für die Stadt zu bewegen.

Quelle: RP

Beten für Krefeld

 

RP KREFELD. Die Initiative „Gemeinsam für Krefeld“ hat ein Gebetshaus mit ungewöhnlichem Akzent eingerichtet: Krefelder sind eingeladen, für ihre Stadt zu beten. Vorbild ist eine bundesweite Bewegung. Von Jens Voss.

Gerd Goldmann vom Netzwerk „Gemeinsam für Krefeld“ im Gebetshaus – in dem Raum, der als Gebetsraum dient. FOTO: T.L

Das Netzwerk „Gemeinsam für Krefeld“ hat in der Stadt ein sogenanntes „Gebetshaus“ mit einem ungewöhnlichen theologischen Akzent eingerichtet: Wer mag, kann in dem Haus Breite Straße 98 für die Stadt Krefeld beten. Initiiert wurde das Projekt von Mitgliedern aus evangelischen Freikirchen und der Landeskirche, das Haus aber versteht sich als überkonfessionell. Warum das Ganze? „Weil Gott für unsere Stadt besorgt ist und will, dass wir für sie beten“, sagt Gerd Goldmann, einer der Initiatoren. „Im Netzwerk arbeiten Christen aus unterschiedlichen Kirchen und Gemeinden Krefelds zusammen. Die gemeinsame Zielsetzung ist, mit unseren Gaben und Fähigkeiten unserer Stadt zu dienen“, heißt es auf der Internetseite des Netzwerks.

Zugleich hat die Initiative auch Krefelds erste „Stadt-Bibel“ herausgegeben. Auf dem Umschlagtext wird die besondere Rolle der Mennoniten für den Wohlstand der Stadt hervorgehoben. Der Bibeltext entspricht der Luther-Übersetzung. Ein Ziel der Initiative ist es zudem, in allen Arztpraxen neben Zeitschriften eine Bibel zu platzieren. Vorbild für das Gebetshaus sind vergleichbare Häuser in anderen Städten. Nach einem Bericht der evangelischen (eher von freikirchlicher Frömmigkeit inspirierten) Nachrichtenagentur „idea“ hat sich im Jahr 2000 die „Wächter-Bewegung“ gegründet; auch sie versteht sich als überkonfessionell und umfasst heute nach „idea“-Angaben etwa 10.000 Beter in 300 Städten und Gemeinden. Auch die „Wächter“ schließen in ihre Gebete bewusst Politik und Politiker mit ein. Für die Krefelder Initiative betont Goldmann allerdings, dass das Haus unabhängig ist – es gehe um Krefeld. „Wir möchten die Anliegen der Stadt vor Gott bringen“, sagt er. Er und seine Mitstreiter erhoffen sich von dem Projekt auch Impulse in die Stadtgesellschaft hinein.

Das Haus an der Breite Straße umfasst zwei Räume und einen kleinen Garten. Einer der Räume ist als Gebetsraum gedacht – mit Stuhlkreis und einem kleinen Kreuz; der andere Raum ist Schulungs-, Seminar und Diskussionsraum. Christen aller Bekenntnisse sind eingeladen, dort zu beten oder Gesprächskreise und Seminare zu halten; die Initiatoren geben die Schlüssel an vertrauenswürdige Personen aus. Das Haus ist allein spendenfinanziert – „ich bin schon erstaunt, wie viel Geld da zusammengekommen ist“, sagt Goldmann dazu; unter den Spendern gebe es nicht den einen Großspender, sondern viele kleinere. „Ich habe das oft erlebt, dass Gott uns Geld gegeben hat, wenn wir es brauchten“, sagt Goldmann.

Er und seine Mitstreiter begründen die Ausrichtung auf „Beten für die Stadt“ mit Zitaten aus der Bibel, aus denen eine Art Prophetie für die Lebensform Stadt und Regierungen hervorgeht. Ein Zitat stammt aus dem Buch Jona: „Und mich soll nicht jammern Ninive, seine so große Stadt, in der mehr als 120.000 Menschen sind, die nicht wissen, was rechts oder links ist, dazu auch viele Tiere?“, heißt es da. Mit dieser Frage reagiert Gott darauf, dass Jona verdrossen ist, als Gott seine Gerichts- und Zerstörungsandrohung für die Stadt zurückzieht, weil die Bewohner Reue zeigen. Fülle und Vielzahl des Lebens ist im Alten Testament immer auch Ausdruck göttlichen Segens – insofern sind große Städte herausgehobene Orte des Guten.

Im Neuen Testament verweisen die Initiatoren des Gebetshauses etwa auf den Vers „Betet besonders für alle, die in Regierung und Staat Verantwortung tragen“ (Timotheus-Brief).

Quelle: RP

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